Ellen und Katy meinen: #mehrhopperfuerobertshausen

Wie kann man ohne Auto mobil sein? Wie kommt man von A nach B, wenn kein Bus fährt? Die Lösung, die gerade im Ostkreis getestet wird, ist der „Hopper“ der Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF). Für uns haben Ellen und Katy den Service getestet und sind begeistert:

Ellen und Katy testen den „Hopper“

„Am 29. Januar haben wir uns zu Testzwecken von Hainstadt nach Seligenstadt fahren lassen. Die Buchung der Fahrt per App war ganz einfach, wäre aber auch per Telefon unter 06074-69669066 möglich gewesen. Wenige Minuten nach der Buchung in Hainstadt war das Fahrzeug da und die Fahrt im komfortablen Kleinbus konnte starten. Dabei ist der Hopper günstiger als ein Taxi, denn unterwegs können grundsätzlich noch Personen an der Strecke zusteigen. Man teilt sich sozusagen den Wagen. Ein bisschen wie Uber eben, nur mit tariflich bezahlten Fahrer*innen und der Umwelt zuliebe elektrisch.“

Infos zum Hopper gibt’s hier: https://www.kvgof-hopper.de/

„Ein Computerprogramm optimiert die Route, damit die Fahrt nicht zu lange dauert. Der Tarif setzt sich variabel aus einem Grundtarif (1,60 €), einem Komfortzuschlag (1,00 €) und einer Entfernungspauschale (0,20 €/km) zusammen. Mit RMV-Zeitkarte, RMV-Einzelfahrschein, Jobticket, LandesTicket Hessen, Seniorenticket, Schülerticket Hessen, Semesterticket, MobilitätsTicket für Flüchtlinge, Schwerbehindertenausweis, Gruppentageskarte bzw. Hessenticket sowie für uniformierte Beamte ist es nochmal günstiger. Man wird chauffiert und hat dabei noch gute Gespräche mit den durchweg netten Fahrer*innen. Kinder werden nochmal günstiger mitgenommen. Bezahlt werden kann kontaktlos per Geldkarte im Fahrzeug oder bereits bei der Buchung in der App. In Seligenstadt haben wir unsere Besorgungen erledigt und uns dann wieder einen Hopper für den Rückweg arrangiert. Auch das zweite Fahrzeug war innerhalb weniger Minuten am Treffpunkt ganz in unserer Nähe, so dass man kaum Wartezeit hat. Derzeit verkehrt der Hopper in Seligenstadt, Mainhausen, Hainburg, in Klein-Auheim und im Umfeld des Hanauer Hauptbahnhofs. Wir wünschen uns den Hopper zeitnah auch für Obertshausen. Denn er könnte eine gute Ergänzung sein zum Bus und auch Gebiete erschließen, die man derzeit ohne eigenes Auto nicht erreicht. Gerade für Senior*innen, die das eigene Auto abschaffen möchte, ist der Hopper interessant.“

Empfehlenswerter TV-Beitrag: https://www.1730live.de/e-hopper-ergaenzen-oeffentlichen-nahverkehr/

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