Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Obertshausen

Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Obertshausen

Änderungsantrag zum Haushalt 2018/2019: Verkehrssicherheit

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stellt einen Änderungsantrag in der Stadtverordnetetenversammlung zum Haushalt 2018/2019: Verkehrssicherheit Knoten Schönbornstraße / Im Hasenwinkel / Leipziger Straße

Beschlusstext:

Der Knotenpunkt Schönbornstraße / Im Hasenwinkel / Leipziger Straße wird mit gesicherter Führung des Radverkehrs aus Fahrtrichtung Ost (von der Schönbornstraße in den Hasenwinkel), und der Einrichtung eines verbesserten Schutzstreifens für den Radverkehr und einer Verlängerung entgegen der Einbahnstraßenrichtung „Im Hasenwinkel“, sowie die Einrichtung eines Schutzstreifens in Fahrtrichtung „Im Hasenwinkel“ umgestaltet.

Die Gegenfinanzierung der Mehrkosten von 10.000 Euro gegenüber der derzeitigen Haushaltsplanung erfolgt durch Einsparungen bei anderen Planungskosten im Fachbereich 6.

Begründung:

Am 19.6.17 wurde im Umwelt-Verkehrs-und Bauausschuss ein „optimiertes Erschließungskonzept für das ‘Schulquartier‘ Obertshausen“ von dem beauftragten Büro Habermehl und Follmann vorgestellt. Untersucht wurde unter besonderer Berücksichtigung des ruhenden Verkehrs sowie des Radverkehrs. So wurden an drei verschiedenen Tageszeiten Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer gezählt. Es wird u.a. vorgeschlagen, den Radverkehr  „Im Hasenwinkel“ und am „Knoten Schönbornstraße / Im Hasenwinkel“ zu verbessern bzw. sicherer zu machen. Bei der Präsentation im Juni wurde eine Videoaufnahme gezeigt, in der die dramatische Situation, besonders vor und nach Schulbeginn, deutlich zu sehen war. Hier soll eine Rechtsabbiegeführung auf den kombinierten Fuß- und Radweg vor der Waldkirche sein.

Mittlerweile wurden sowohl mit dem Runden Tisch Nahmobilität als auch mit Vertretern der Hermann-Hesse-Schule und des Kreises Offenbach Gespräche geführt, um das Verkehrsaufkommen des Autoverkehrs („Mamataxi“) zu vermindern und Schülerinnen und Schüler einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.

Der Lösungsansatz des Büros Habermehl und Follmann sollte als Planungsgrundlage dienen. Die Kosten der Verkehrssicherungsmaßnahme werden in dem Bericht des Planungsbüros mit 10.000 Euro angegeben.

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