Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Obertshausen

Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Obertshausen

Antrag: Teilnahme am Wettbewerb „Stadtradeln“

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stellt einen Antrag in der Stadtverordnetetenversammlung zum Stadtradeln (X/315):

 

Beschlussempfehlung:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Verwaltung, Obertshausen beim bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ anzumelden. Für den Fall, dass die Teilnahmegebühr vom 900 Euro nicht wie in den letzten Jahren vom Umweltministerium Hessen gefördert wird, ist Geld aus dem Haushalt bereitzustellen. Außerdem soll der Wettbewerb seitens der Stadt mithilfe von Materialien des ausrichtenden Klima-Bündnisses auf der Homepage und in der Presse beworben werden.

Begründung:

Das „Stadtradeln“ (www.stadtradeln.de) ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnisses, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Das „Stadtradeln“ dient dem Klimaschutz sowie zur Radverkehrsförderung und kann deutschlandweit von allen Kommunen an 21 zusammenhängenden Tagen – frei wählbar im Zeitraum 1. Mai bis 30. September – durchgeführt bzw. eingesetzt werden. Mit der Kampagne steht den Kommunen eine bewährte und leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um mit verhältnismäßig geringem Aufwand und Mitteln im wichtigen Bereich Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv zu werden.

Das „Stadtradeln“ ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Radfahren vorangebracht wird. Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die teilnehmenden RadlerInnen die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer. Die Ergebnisse der Teams sowie Kommunen werden auf der „Stadtradeln“-Internetseite veröffentlicht, sodass Teamvergleiche innerhalb der Kommune als auch bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

In den letzten Jahren wurden die Teilnahmegebühren vom Umweltministerium Hessen gefördert. Derzeit laufen dort die Gespräche für die aktuelle Förderrunde 2017, so dass Obertshausen bestenfalls überhaupt keine Kosten entstehen.

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