Baumspende an NABU-Obertshausen

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Grüne Obertshausen unterstützen NABU-Projekt: Neupflanzung alter Obstbaumsorten.

Die Fraktionsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen in Obertshausen haben ihre Aufwandsentschädigung einer Sitzung dem Naturschutzbund (NABU) Obertshausen für die Erweiterung der Streuobstwiese im Stadtteil Hausen gespendet. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen des NABU pflanzten die Grünen im Dezember des abgelaufenen Jahres zehn Apfelbäume alter Sorten – eine Maßnahme, die nicht nur die Artenvielfalt fördert, sondern auch ein historisches Stück Obertshausener Kulturlandschaft bewahrt.

Die Streuobstwiese, die vor rund 30 Jahren als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der B 448 angelegt wurde, war im Laufe der Jahre durch abgestorbene Bäume gelichtet worden. „Die Neupflanzung ist ein wichtiges Signal für den Erhalt unserer heimischen Obstsorten und ein aktiver Beitrag gegen das Insektensterben“, betont Klaus-Uwe Gerhardt, Fraktionsvize der Grünen. „Gerade in Zeiten des Klimawandels zeigen solche Projekte, wie Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln können.“ Die Stadt Obertshausen unterstützte das Vorhaben durch die Bewässerung der frisch gepflanzten Bäume, nachdem der erhoffte Regen ausblieb.

Die Streuobstwiese liegt unweit des Naturschutzgebietes Gräbchenwäldchesfeld und wird seit dem Jahr 2000 vom NABU bewirtschaftet. Die Stadt Obertshausen hatte das Areal nach Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens den Naturschutzverbänden kostenfrei überlassen.